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1932 EUR28 Nächte2 min
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4 unvergessliche Wochen Norwegen mit Camper "Carlo"!

Schon seit einiger Zeit planten wir eine Reise nach Skandinavien und wollten hauptsächlich Fjord-Norwegen kennenlernen.

Die Idee bei PaulCamper zu mieten, kam bereits nach den ersten Recherchen im Internet. Da Norwegen eines der teuersten Urlaubsländer ist, war auch unser Ziel, mit dem vorhandenen Urlaubsbudget ein hohes Maß an Flexibilität zu bewahren. Mit Camper Carlo waren wir da gut beraten.

Die Abholung in Dresden und Übernahme von Carlo war nach einer spontanen Kontaktaufnahme mit seinen Eltern sogar 2 Tage vor dem eigentlichen Reisebeginn möglich. So hatten wir keinen Stress beim Einpacken des Urlaubsgepäcks. Der vorhandene Stauraum ließ es zu, das wir während der gesamten Reise auf den klappbaren Rücksitzen schlafen konnten und für den Umbau kaum 5 min. brauchten, da alle Sachen inklusive der Lebensmittelvorräte für 4 Wochen in den Einbauschränken untergebracht werden konnten.

Nach der Anreise über Berlin und Potsdam nach Rostock – wo wir noch eine Theateraufführung der Oper „Titanic“ erleben durften, ging es früh auf die Fähre nach Trelleborg. Noch am gleichen Tag schafften wir es, die Strecke durch Schweden bis an die norwegische Grenze nahe Oslo zu fahren.

Carlo half bei der gesamten Reise, die Urlaubskasse zu schonen! Für die insgesamt 12 Fährfahrten sowie auch die Maut- und Tunnelgebühren wurden wir nur mit dem Preis für PKW belastet. Das machte jedes mal 50% der sonst fällig gewordenen Gebühren aus.

Da auch Diesel in Norwegen deutlich über dem deutschen Preis liegt, fuhren wir spritsparend im Urlaubsmodus und passten uns den Geschwindigkeiten der jeweiligen Straßenverhältnisse gut an. Immerhin ging es auf der gesamte Reise durch Norwegen bergauf und bergab. Die traumhaften Aussichten konnten wir so in Ruhe genießen.

Das Straßennetz in Norwegen und vor allem die Touristenrouten sind sehr gut mit Parkplätzen ausgerüstet. Hier fanden wir immer einen Platz zum Sitzen und Essen, saubere Toiletten und sogar warmes Wasser. Damit war die Mitnahme eines Tisches und der Campingstühle gar nicht notwendig.

Wenn man die Hin- und Rückreise abzieht, waren wir 3.600 km in Norwegen unterwegs. Wir haben Sognefjord, Geirangerfjord, Hardangerfjord und die bekanntesten Gletscher sowie die angrenzenden Regionen und auch Südnorwegen mit Stränden und Leuchttürmen besucht.

In diesem Jahr hat es einen sehr langen Winter in Norwegen gegeben. Leider waren einige der Touristenstraßen immer noch mit Schnee bedeckt und nicht zu befahren. So haben wir manche Umwege in Kauf nehmen müssen. Die Natur zeigte sich im aber im schönsten Frühlingskleid.

Obwohl Carlo auch schon einige Jährchen auf dem Buckel hat, meisterte er jede Strecke bergauf wie bergab fabelhaft. Da konnten wir uns auf unseren fahrbaren Untersatz voll verlassen.