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308,50 EURNaN Nächte1 min
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Schlafen, essen, entdecken - und das auf vier Rädern!

Erstmals ging es für uns in einem Wohnmobil in Kurzurlaub. Abenteuerlich waren unsere Pläne: aus Sachsen mit Zwischenstopp am Schwielowsee über das Drachenfest auf Usedom und Besuch des Kap Arkona zurück in den Spreewald. 1.200 km in defacto drei Tagen.

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Das alles gelang uns. Und dann auch noch entspannt. Ermöglicht wurde uns das mit Hilfe von Paul Camper und dem großartigen Wohnmobil Kentucky von Marko Klee. Normalerweise muss gut überlegt sein, was man auf einen Campingausflug mitnimmt. In unserem Fall konnten wir entspannt durchstarten. Kentucky war bestens ausgestattet: Campinggeschirr und Camperausrüstung. Zudem hatte unser Vermieter Marko gute Tipps zur Handhabe dieses wunderbaren Gefährts.

Aber nun zu unserer Reise! Sehr empfehlen kann ich den Campingplatz Riegelspitze in Werder / Havel. Dort übernachteten wir erstmals direkt am See in einem sehr sauberen und gut strukturierten Ambiente. Der Preis für diesen Campingplatz war okay. Vom Schwielowsee aus bewegten wir uns mit Kentucky auf die Insel Usedom. Dort sind natürlich die Seebäder zu empfehlen, es lohnt aber auch ein Besuch des in Peenemunde liegenden Atom-U-Bootes der Sowjets. Ein gelungener Ausflug in unsere Geschichte, finden wir. Wie gerufen findet auch gerade zum sechsten Mal das Usedomer Drachenfestival statt, als wir da sind. Ein schönes bunter Erlebnis, besonders für Familien mit jungen Kindern: Es gibt Musik, es wird gebastelt und gebaut, und zuguterletzt werden die schönsten Drachen gekürt. Auf Usedom übernachteten wir auf dem Campingplatz Trassenheide. Unser Wohnmobil stand 50 Meter vom sehr schönen Strand entfernt, was beim Campen natürlich ein absoluter Traum ist. Auch dieser Campingplatz ist bei normalem Preis wirklich zu empfehlen.

Danach fuhren wir über Stralsund und Bergen auf Rügen an das Kap Arkona. Ein absolut toller Moment der Reise war es, dort auf einen der drei Leuchttürme zu klettern und bei Sonnenschein den Ausblick zu genießen. Angeblich war das Kap Arkona sogar der sonnenreichste Ort Deutschlands 2013 und 2014! Kein Wunder also, dass uns das Kap so gut gefallen hat. Der nahegelegene Küstencampingplatz ist preisgünstig, aber zeichnet sich auch nicht durch sonderliche Gastfreundschaft aus. Nordisch kühl würde ich deren Signal des Willkommens nennen.

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Wir hatten nur drei Nächte und vier Tage. Doch dieser "Schnupperkurs" weckte in uns Lust auf mehr. Auf ein Neues in 2017?