Camper must be approved and published
236 EUR5 Nächte1 min
zurück zur Übersicht

5 Tage. 800 Km. Ostsee.

Zwei Osnabrücker in einem Traum. Einem blau-weißen Traum. Einem VW T3. Gefunden haben wir den 30 Jahre alten Camper in Rostock – und von Rostock ist es gar nicht mehr so weit zur Ostsee. Da waren die 400 Km von Osnabrück zu unserem Vermieter Olli quasi auf dem Weg. Unser Auto abgestellt, kam Olli schon bald mit dem babyblauen T3 um die Ecke. Nach einer ausführlichen Einweisung und einem ersten Einblick in die Welt des Oldtimers "Homer Jay", konnte unser Roadtrip losgehen.

 

So ein Roadtrip war für uns eine neue und ganz besondere Art Urlaub zu machen, denn wir hatten keine genauen Plan: Jeden Tag einen anderen Schlafplatz, keine feste Reiseroute, sondern nur Ideen und grobe Tagesziele. Also freuten wir uns auf Freiheit, Flexibilität und Abenteuer.

Begleitet von Musik, wolkenfreiem Himmel und Sonnenschein fuhren wir die ersten Kilometer in Richtung Norden. Bevor es richtig dunkel wurde und wir für das erste Abendessen unter freiem Sternenhimmel eingekauft hatten, suchten wir uns einen illegalen Standplatz an der Promenade eines Ostseebades.

 

Das erstaunlich große Schlafplatzangebot von Ollis T3 überraschte uns und bescherte uns eine erste gute Nacht. Besonders in der Urlaubsregion Darß/Zingst teilten wir mit vielen anderen T3-Fahrern und -Fans die Straßen. Lichthupe, winkende Hände und freundliche Besitzer (oder Mieter wie wir) schlossen uns schnell in die „T3 Familie“ ein. Nette Tipps, Tricks und Kniffe machten die für uns neue Welt des Campings spannend.

 

Bei uns stand das Reisen im Vordergrund. Daher saßen wir schon früh am Steuer und fuhren am zweiten Tag über Zingst, wo wir eine Badepause einlegten, nach Stralsund und schließlich über die große Brücke nach Rügen. Nun hatten wir zwei Tage Zeit, die Insel kennen zu lernen. Das eher touristische Ost-Rügen mit den prunkvollen Seebrücken, einsame Kiefernwälder im Nordosten und 12 Fahrtminuten lange Felder im Norden Rügens: Eine große und total abwechslungsreiche Insel, die mit großteils gut ausgebauten, aber kleinen Landstraßen und einsamen Standmöglichkeiten gerade für uns Camper reizvoll war.

 

Unsere letzten zwei Tage verbrachten wir auf der Insel Usedom, die wir über den nördlichen Zugang erreichten. Unser erster Eindruck von der „in der Zeit stehengebliebenen“ Nordinsel wurde zum Glück vom einsameren und landschaftlich attraktiveren Süden Usedoms übertrumpft.