PaulCamper
0 EUR30 Nächte1 min
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Parlez vous français?????? Nein, leider nicht! Aber trotzdem schön...

Vier Wochen quer durch Frankreich, von der Normandie über die Bretagne in den Südwesten und schließlich über die Pyrenäen ans spanische Mittelmeer... Diese Reise erfolgt zwar noch ohne Paul Camper, jedoch sollte sie maßgeblich dazu beitragen, dass ich mir einen eigenen Camper kaufen würde.

Über Aachen und Brüssel sind wir zunächst entlang der nordfranzösischen Küste gefahren. Dabei streiften wir kleine Städtchen wie Heufleur und Trouville.

Weiter westlich entlang des Ärmelkanals besuchten wir die sogenannten D-day Beaches. Das sind die Küstenabschnitte in der Normandie bei Colleville-sur-Mer und Saint-Laurent-sur-Mer, an denen die US-Truppen im Zweiten Weltkrieg gelandet sind. Die Kulisse verbunden mit dem Wissen, welches wir nun hatten und die Relikte, die wir sahen, erzeugten bedrückende Gefühle.

Es war schwierig an diesem Abend ein Plätzchen zum Übernachten zu finden. Unsere Ausdauer sollte jedoch belohnt werden. So stießen wir auf eine kleine Hütte an der atlantischen Küste, daneben eine Anlaufstelle für Fischerboote. Erst beim zweiten Blick stellte sich heraus, dass in der Hütte eine Restaurant versteckt war. Es gab die leckersten Miesmuscheln, die wir je gegessen haben... und das vor einer traumhaften Kulisse.

Eines der Highlights im Nordosten Frankreichs war definitiv Mont Staint-Michel, eine kleine felsige Insel im Meer, auf der sich ein altes Benediktinerkloster befindet. Wir parkten den blauen Dicken so, dass wir dirket auf das Kloster schauen konnten. Herrlich. Nach einer kurzen Haarwäsche, was ja auchmal sein muss, nahmen wir an einer Führung durch die Abtei teil. Dabei haben wir sehr viel über die faszinierende und komplexen Geschichte des Klosters erfahren. Auf dem Rückweg überraschte uns starker Regen, sodass ich erstmal schön ausgerutscht bin :) Wärend es draußen weiter regnete, kochten wir drinnen lecker Pasta. Zur Mitternachtsbesichtigung in der Abtei erklang wunderschöne klassische Musik. Ein rundum gelungender Tag.

Am sechsten Tag...

Fazit: Frankreich ist landschaftlich gesehen ein wunderschönes Land, und dabei so nah. Und obwohl wildcampen offiziell verboten ist, standen wir doch nur zwei oder drei Tage auf einem Campingplatz. Und das auch nur, weil wir z. B. Wäsche waschen mussten.