PaulCamper
605 EUR11 Nächte3 min

Paul

CampingBus
5 2
Raus aus dem grauen Alltag, rein ins grüne Leben! Paul Camper ist mit Allem ausgestattet, was man zum Campen benötigt. Dabei fährt er sich wie ein Auto. Mit Camper Paul fing die Geschichte von PaulCamper an. Die erste Reise führte durch Kroatien. Seit dem hat er schon viele Länder bereist und hat noch niemanden im Stich gelassen. Paul könnt Ihr von April bis Oktober besichtigen. Einfach, persönlich und sicher unseren VW T4 Camper mieten. Hier könnt Ihr ein paar Reiseabenteuer mit Paul nachlesen: z. B. die Spanienumrundung mit den beiden Studenten Franz und Plato, eine Kurzerholung am Gardasee, Julias Flucht aus dem Alltag Richtung Polen, Antjes und Stefans Campingtour durch Tschechien, die Slowakei und Ungarn oder die Safari über den Serengeti-Park zur Ostsee.
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Mit Paul zum Balaton und zurück

Alles begann mit einem Strafzettel im Halteverbot - vielleicht nicht die beste Voraussetzung für einen entspannten Urlaub... Doch getreu nach dem Motto: Davon lassen wir uns jetzt nicht aus der Ruhe bringen starteten wir, Antje und Stefan, unsere 10-tägige Campingtour durch Tschechien, die Slowakei nach Ungarn mit Camper Paul. Zunächst ging es an Dresden vorbei durch das malerische Elbsandsteingebirge über Bad Schandau und Decin. Schnell zeigte sich, dass die kurvigen und engen Landstraßen nicht so förderlich für Antjes Wohlbefinden waren, weshalb wir die Elbe bald links liegen ließen und wieder auf die Autobahn wechselten, allerdings nur kurz bis nach Prag. Dort lotste uns das eigenwillige Navi aufgrund der noch nicht ganz verstandenen Programmierung quer durch die Stadt, aber so konnten wir noch einige interessante Eindrücke mitnehmen.

Tagesziel war ein Campingplatz an der Moldau, am Stausee Slapy bei Skalice etwa 50 km unterhalb von Prag, das Autocamp Sport Skalice/Slapy. Wunderschön gelegen, mit Bade- und Sportmöglichkeiten (Bild 2), erwies er sich doch leider schnell als ein Reinfall, denn die Sanitäranlagen waren gelinde gesagt völlig verschmutzt. Also absolut nicht empfehlenswert. Nach kurzem Besuch der Campinglatz-Disko und der ersten Nacht mit Paul, der wirklich genug Platz für zwei zum Schlafen bietet, fuhren wir daher gleich nach dem Frühstück am nächsten Tag weiter in Richtung Tabor, um noch schönere Fleckchen Erde zu erkunden.

Autocamp Skalice am Stausee Slapy

Diese Tour führte uns zunächst über den Staudamm Slapy. Vorbei an kleineren Städten und diesmal parallel zur Moldau entdeckten wir weiter tschechisches Inland.

Blick vom Staudamm auf der einen Seite… und seltsame Bewohner auf der anderen Seite

In Tabor machten wir eine längere Rast und schauten uns unter anderem die einladende Innenstadt mit ihrer bemerkenswerten Architektur an

In einem Campingplatzführer hatten wir einen Platz mit sehr guter Bewertung auf unserer Strecke gefunden, den wir nun ansteuerten. Zum Abend trafen wir dort auf dem Campingplatz Vidlak ein (Opatov 322, 67528 Opatov - N 49° 12’ 32,3’’ E 15° 39’ 21,8’’). Hier hatten wir Glück, der von einem freundlichen holländischen Ehepaar geführte Platz lag an einem kleinen See am Waldrand, war nur wenig belegt und sehr gepflegt – eine kleine holländische Enklave. Hier blieben wir dann zwei Tage zur Erholung. Bei Spaghetti mit Sauce und tschechischem Bier in der Abendsonne lauschten wir dem Rauschen des Schilfs im Wind. So viel Ruhe, so viel Natur. Es gab nun keinen Zweifel mehr, wir waren im Urlaub angekommen. Aufgrund des insgesamt hervorragenden Eindrucks und der schönen Lage verdient der Platz den „Geheimtipp“-Status.

Als nächstes stand für uns völliges Kontrastprogramm auf dem Plan: Weg von Abgeschiedenheit und Natur hin zu Großstadt und Menschen. Die Fahrt nach Bratislava legten wir nun auf der Autobahn zurück, um Zeit zu sparen. Hierbei konnte Antje punkten, lag doch Stefan das Kilometerfressen nicht so sehr. In der Stadt angekommen, gönnten wir Paul 2 Tage Ruhe und uns eine kurze Pause vom Camping. Eine Stadt , ein Fluss , ein Traum. Mich (Antje) hat Bratislava sofort fasziniert. Wunderschöne Sehenswürdigkeiten in der Altstadt, strahlender Glanz einhergehend mit dem Charme (post)kommunistischer Geschichte. So viele Kontraste: auf der einen Seite der Donau die restaurierte Altstadt (Bild 8), auf der anderen der Blick auf ein Meer puristischer Plattenbauten.

Blick auf die Altstadt und die Donau in Bratislava

Von dieser ganz besonderen Erfahrung beschwingt machten wir uns nun auf zum letzten großen Ziel unserer Reise: der Balaton. Das (Ost)Urlaubsziel schlechthin - für Antje noch komplettes Neuland. Umso gespannter waren wir auf Ungarn und die ersten Eindrücke (Bild 9). Auf einem netten Campingplatz direkt am Plattensee machten wir es uns gemütlich (Camping & Bungalows Zala in Keszthely auf der linken Seite des Sees). Dass der Balaton gerne für Erholung und Kuren genutzt wird, wurde mir (Antje) schlagartig klar, als ich meine ersten "Gehversuche" im Wasser unternahm. Durch den schlammigen Untergrund watend schaffte ich es dann sogar doch eine Runde zu schwimmen, ohne vorher versunken zu sein... Hier spannten wir noch ein paar Tage aus, bevor es wieder in Richtung Heimat ging.