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Gib der Winterdepression keine Chance – Regeln für einen Winter ohne Winterblues

Winterdepression statt fröhliches neues Jahr: Dicke Schneeflocken, Schlittschuhlaufen, gemütliche Sonntage vor dem Kamin – Leider ist der Winter nicht immer wie aus dem Bilderbuch und dunkle Tage sorgen eher für Winterblues. Damit dir die kalte Jahreszeit nicht zu sehr aufs Gemüt schlägt, haben wir Ideen gesammelt, die gegen den Winterblues und die nahende Winterdepression helfen. Mit unseren Tipps trittst du Antriebslosigkeit, Schlafproblemen und Depression entgegen.

 

Winterdepression erkennen

Wenn draußen kein Sonnenstrahl zu sehen ist, die Wohnung trotz brummender Heizung nicht richtig warm werden will und selbst Erinnerungen an glückliche Tage dich nicht richtig in Stimmung bringen, dann dominiert der Winterblues.

Erwiesen ist: Lichtmangel führt zu Energielosigkeit und gesteigertem Schlafbedürfnis. Du willst tagsüber nur noch ins Bett, aber abends hast du Schlafprobleme? Dir fehlen der Antrieb und die Freude? Du bist traurig und verkrümelst dich in deiner Wohnung, statt dich mit Freunden zu treffen?

 

All das sind typische Symptome für eine Winterdepression. Wenn wir zu wenig Serotonin, das für unser Wohlergehen zuständig ist, im Körper haben, fühlen wir uns niedergeschlagen. Wenn dieses Wohlfühlhormon und Melatonin, das für unseren Schlaf- und Wachrhythmus zuständig ist, durcheinander geraten, fühlen wir uns schlapp und unglücklich. Im medizinischen Sinne ist eine Winterdepression keine ausgewachsene Depression, eher eine saisonale Verstimmung. Die Symptome sind aber ähnlich und Trübsal blasen will schließlich keiner. Doch das ist kein Grund, um den Kopf hängen zu lassen, es gibt Abhilfe!

 

Mann schlägt Hände über Gesicht Winterdepression

 

Licht, Licht, Licht

Ein Hauptmangel für die schlechte Laune und Antriebslosigkeit im Winter ist der Lichtmangel. Vitamin D, das wir beim Sonnentanken aufbauen, ist für die Produktion von unserem Wohlfühlhormon Serotonin zuständig. Lichtmangel hemmt also die Produktion von Serotonin, gleichzeitig schüttet der Körper zu viel von dem Schlafhormon Melatonin aus. Die Folge? Müdigkeit. Mehr Sonne heißt also mehr gute Laune. Wenn im Winter die Tage kurz sind, ist es gar nicht so einfach, ausreichend Sonnenstrahlen abzubekommen. Meist verlassen wir das Haus auf dem Weg zur Arbeit im Dunklen und kommen im Dunklen wieder nach Hause.

 

Nutze so viel Zeit wie möglich, um die Sonne zu sehen. Mache lange Spaziergänge an der frischen Luft. Das macht fit und selbst wenn sich die Sonne hinter Wolken versteckt, können wir doch ein wenig für den Vitamin-D-Haushalt tun. Am besten ist es, und da greifen wir schon auf den nächsten Punkt vor, du nimmst dir einfach ein paar Tage Urlaub oder fährst über das Wochenende mit dem Camper raus ins Weiße.

 

Sonne schaut durch die Bäume Frost

 

Camping gegen den Winterblues

Was ist die beste Medizin gegen Alltagstrott und miese Laune? Natürlich Urlaub! Wenn du es irgendwie einrichten kannst, dann gönne dir ein paar Urlaubstage oder nutze zumindest ein Wochenende und fahre mal wieder weg. Statt Winterdepression heißt es: Raus aus dem Alltag und rein in den Camper. Ein paar freie Tage sorgen für frischen Wind im nasskalten Winter. Camping geht auch in der kalten Jahreszeit ganz hervorragend.

 

Mit ein paar Griffen machst du dein Wohnmobil winterfest und schon kannst du ins Abenteuer starten. Im Winter ist der Urlaub mit dem Wohnmobil ruhiger und somit viel entspannter als im Sommer. Die Landschaft hat einen ganz eigenen Reiz und statt Wandertouren und Badesee stehen Skifahren und Rodeln auf dem Tagesplan. Ein wintertaugliches Wohnmobil mieten kannst du ganz einfach über PaulCamper. Hier stehen dir beispielsweise das Topwohnmobil Euramobil T 670 SB von Barbara oder den Lieblingsplatz von Anja und Steffen.

 

Seitenspiegel von Camper

 

Pack die Liebsten ein

Wenn du Zeit mit deinem Partner, Freunden oder Familie verbringst, dann geht es dir schon gleich viel besser. Deine Liebsten sind sicher bei einem Ausflug mit dabei. Packe also deine Geschwister, deinen Freund oder deine Freundin, Hund oder Oma ein und schon kann das Abenteuer Wintercamping beginnen. Was hilft bei Winterblues mehr als die aufbauenden Worte der besten Freundin? Was ist schöner als mal wieder Zeit für ein ausgiebiges Gespräch zu haben? Das Zusammensein wird genossen und ganz viel Liebe verteilt. Kuscheln, quatschen oder Karten spielen, Urlaub mit Freunden oder Familie ist Balsam für die wintergeplagte Seele.

 

Raus aus dem Alltag

Dein Reiseziel für die Winterauszeit muss gar nicht weit weg sein. Du musst weder nach Italien noch nach Schweden. Im Grunde geht es einfach darum, aus dem gewohnten Muster auszubrechen und einfach ein paar Tage etwas anderes zu sehen als die Wohnung und das Büro.

 

Suche dir einen schönen Wintercampingplatz, vielleicht sogar mit einem Schwimmbad oder einer Sauna. Tagsüber geht es raus in die Natur. Spazieren, frische Winterluft atmen und schon laden sich deine Akkus ganz von alleine wieder auf. Beim Wintercamping kommst du auf andere Gedanken und du kannst den ganzen Stress einfach loslassen. Statt überfüllter Shoppingmalls gibt es weite Felder und Wiesen. Mit etwas Glück kommt die Sonne heraus und ihr könnt zusammen die Wintersonne genießen. Am Abend wird es dann gemütlich. Beim Glühwein wird geplaudert und in der Nacht in dicke Decken gepackt im Camper gekuschelt. Ein Rezept für Glühwein findest du in einem unserer Artikel.

 

Spaziergang im Schnee mit Freunden

 

Mache es dir gemütlich – Zuhause oder im Camper

In der Zeit, in der du nicht gerade mit dem Camper unterwegs bist, bist du zuhause. Damit dir die Decke nicht auf den Kopf fällt, sorge mit ein paar Handgriffen und Tricks dafür, dass deine Wohnung zu einer Wohlfühloase wird. Wenn du schon daheim bist, dann solltest du dich dort definitiv so wohl wie möglich fühlen. Dekoration, Farben und Gerüche machen dein Heim für den Winter fit und verbreiten heimelige Atmosphäre.

 

Das Gleiche gilt aber auch für dein Zuhause auf vier Rädern. Das Wintercamping wird noch gemütlicher, wenn du dein Wohnmobil ein wenig in Kuschelstimmung bringst. Hole deine Winterdekoration aus dem Keller oder vom Dachboden oder decke dich bei einer ausgiebigen Shoppingtour mit ein paar hübschen Dingen für dein Heim oder deinen Camper ein. Sorge mit warmen Farben für Gemütlichkeit, verteile Kerzen, hänge Lichterketten im Wohnmobil oder am heimischen Fenster auf und dekoriere den (Camping-)Tisch mit Tannenzweigen oder Nüssen. Lade ein paar Freunde zum Basteln ein, stelle einen Tee oder am besten gleich einen Glühwein auf den Herd und mache kitschige Musik an. Mit deinen Lieblingsfarben, Düften und Lichtern bringst du eine gute Portion Gemütlichkeit in dein Zuhause – ob mit oder ohne Rädern. Ideen, wie du dein Reisemobil gemütlicher gestaltest findest du in unseren Artikeln Wohnwagen renovieren und Wohnwagen innen verschönern.

 

Gemuetlichkeit im Camper

 

Zeit für Entspannung

Statt Netflix oder Reality-TV solltest du deine Abende mit sinnvolleren Aktivitäten füllen, die für Entspannung sorgen. Wer sich nicht wahllos von Medien beschallen lässt, der ist viel entspannter. Gönne dir mal wieder ein Bad oder höre deine Lieblingsmusik. Im Winterkurzurlaub kannst du eingekuschelt in der Sitzecke deines Wohnmobils so richtig entspannen und einfach mal die Seele baumeln lassen. Mache dir dazu eine Tasse Tee. Das sorgt nicht nur für warme Hände: Grüner Tee ist mit einer bestimmten Aminosäure für die Bildung von Serotonin zuständig und macht somit gleich bessere Laune. Candle-Light und Lieblingsroman, das ist Entspannung pur auf dem Campingplatz oder in der Wohnung.

 

Schluss mit Selbstmitleid

Winterdepression ist ein wenig wie Liebeskummer. Wenn wir unter einer verloren gegangenen Liebe leiden, dann schauen wir romantische Liebesfilme, hören todtraurige Musik und steigern uns so ein wenig in unser Leid hinein. Das ist normal und wichtig, aber nur für eine gewisse Zeit. Beim Winterblues ist das ähnlich. Im Herbst fangen wir an, den warmen Tagen hinterherzutrauern. Wir beschweren uns über Nieselregen und kürzere Tage und träumen von Wochenenden am See.

Im Winter ist aber Schluss mit Jammern. Damit die schlechte Laune sich nämlich nicht vollends in eine Winterdepression verwandelt, müssen wir gegensteuern. In die Playlist kommt Gute-Laune-Musik. Statt dich in Schwarz und Grau zu kleiden, ziehe die buntesten Sachen an, die dein Kleiderschrank hergibt. Das Wetter ist nass und trübe? Dann hol die gelben Gummistiefel aus dem Keller und hüpfe durch den Regen oder packe deine sieben Sachen und brause mit dem Camper davon. Welches Campingzubehör du für den Winter brauchst, erfährst du in einem unserer Artikel.

 

gelbe Gummistiefel gegen Winterdepression

 

Den Winterblues wegessen

Man mag es nicht für möglich halten, doch der Winterblues lässt sich wegessen. Damit meinen wir nicht, dass du jetzt den gesamten Winter nur noch Schokolade essen sollst. Doch tatsächlich hilft eine gewisse Menge an Schokolade gegen depressive Verstimmungen. Vor allem aber Obst wie Ananas, Bananen oder Trauben sowie Fisch sorgen für die Ausschüttung von Serotonin. Fisch hilft zudem, die Schilddrüsenfunktion anzuregen und den Stoffwechsel anzukurbeln. Packe also für deine Reise gegen Winterblues genug Obst ein, denn es ist an der Zeit, mal wieder eine große Schüssel Obstsalat zu machen.

 

Gut gerüstet gegen die Winterdepression

Nun bist du gerüstet! Wenn die Winterdepression an die Tür klopft, weißt du, was zu tun ist. Ein Wohnmobil mieten und auf und davon, zumindest für ein paar Tage. Und auch wenn du daheim bleiben musst, kannst du dem Winterblues entgehen. Sorge für Entspannung, gönne dir Erholung oder werde mit deinen Freunden aktiv, dann steht einer gemütlichen kalten Jahreszeit nichts im Wege.

 

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