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Wie funktioniert Internet im Wohnmobil?

Wer unterwegs in seinem Camper arbeitet, den eigenen Reiseblog füttert oder einfach mit Freunden und Verwandten whatsappen möchte, braucht meist früher als später eine zuverlässige Internetlösung. Die Ansprüche sind je nach Anforderung unterschiedlich hoch, verbraucht doch das Streaming der aktuellen Lieblingsserie wesentlich mehr Datenvolumen als ein paar Neid erregende Urlaubsbilder an die besten Freunde zu senden. Dabei ist eine möglichst stabile Empfangsqualität in jedem Fall wichtig. Diejenigen, die Ihren Campingurlaub außerhalb der EU verbringen möchten, müssen sich außerdem mit internationalen Roaming-Gebühren befassen und Möglichkeiten finden, im Ausland online gehen zu können. Innerhalb der EU könnt ihr eure Mobilfunkverträge hingegen seit Juni 2017 im Roaming kostenfrei nutzen.

 

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Während diese Anforderungskriterien früher größere Hindernisse darstellten, hält die Technikwelt heute verschiedene clevere Varianten parat, mit denen ihr allerorts für Internet im Wohnmobil sorgt. Das lohnt sich auch, wenn ihr nur ein paar Tage im Urlaub seid und nicht auf Internet verzichten könnt. Wer dann nur noch einen passenden Camper braucht, kann sich hier ein Wohnmobil mieten.

 

Internet auf dem Campingplatz: Surfen über WLAN

Die Zahl der Campingplätze, die ihren Gästen ein WLAN-Netzwerk zur Verfügung stellen, steigt beständig. Auf einem Großteil dieser Stellplätze erhaltet ihr über diesen Weg sehr leicht Internet im Wohnmobil. Alles was ihr dazu braucht, ist ein WLAN-fähiges Empfangsgerät, wie zum Beispiel einen Laptop, ein Smartphone oder ein Tablet. In der Regel sind die drahtlosen Netzwerke passwortgeschützt. Die entsprechenden Zugangsdaten erhaltet ihr häufig kostenfrei an der Rezeption. Hin und wieder wird das online Netz nicht von dem Campinglatzbetreiber gestellt, sondern von einem externen Anbieter. In solchen Fällen bekommt ihr den Internetzugang gegen eine Gebühr und müsst euch meist auf einem Portal registrieren.

 

Im Vergleich zu anderen Möglichkeiten für Internet im Wohnmobil ist das WLAN auf Campingplätzen oft störungsanfällig. Die genutzten WLAN-Router und anderen technischen Geräte sind selten für eine größere Zahl an Internetnutzern ausgelegt, woraus frustrierend langsame Internetverbindungen oder gar Verbindungsabbrüche folgen. Besonders Camper mit isolierenden Aufbauten schirmen die Signale zusätzlich ab. Als Lösung bietet sich dann eine WLAN-Antenne auf dem Dach eures Wohnmobils in Kombination mit einem Router an.

 

Generell ist dieser Weg der bequemste und günstigste. Einfach mit dem WLAN verbinden und lossurfen. Jedoch schwanken sowohl Empfangsqualität als auch Geschwindigkeit für die Datenübertragung zwischen den WLAN-Netzwerken erheblich. Kurz gesagt, es reicht sicherlich aus, um eure Emails zu checken und zu chatten. Bei den Urlaubsfotos könnte es dann allerdings schon etwas länger dauern.

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Router für mobiles Internet im Wohnmobil

Bei dieser Variante benötigt ihr zwar zusätzlich zu eurem Smartphone oder Computer noch einen speziellen Router, dafür surft ihr dann auch unterwegs im Internet. Ihr seid also nicht an einen Campingplatz oder lokales WLAN-Netzwerk gebunden. Es mag sich kompliziert anhören, ist aber ganz einfach: Vergleichbar mit einem Smartphone-Hotspot, verbindet sich der UMTS- oder LTE-Router mit dem Mobilfunknetz. Hierfür braucht ihr eine internetfähige Sim-Karte und einen entsprechenden Datentarif inklusive Tethering. Die Sim-Karte wird in den kleinen Router gesteckt, der dann einen WLAN-Hotspot aufbaut und empfangsstärker ist als Handys. Nun wählt ihr euch mit euren Smartphones und Computern in das lokale Netzwerk ein. Schwups, schon habt ihr Internet im Wohnmobil.

 

Die Schwachstellen dieser mobilen Internetoption sind vor allem für Vielsurfer und digitale Nomaden nervenaufreibend, weil der Internetempfang von der Abdeckung des Mobilfunknetzes abhängt. So kann es passieren, dass ihr abseits der Ballungsgebiete oder in den Bergen keinen Empfang habt. Auch die Surfgeschwindigkeit ist bei einigen Anbietern für heutige Standards eher langsam. Hinzu kommt, dass akkubetriebene Router im Stromsparmodus ihre Funkleistung verringern. Wer also nicht alle paar Stunden den Akku laden möchte, fährt das Gerät zwangsweise im störungsanfälligen Sparmodus.

 

Zumindest das Reichweitenproblem ist mit einer MIMO-Antenne lösbar. Der Datenfluss ist damit schneller und ihr empfangt auch an einigen abgelegenen Orten wieder Internet im Wohnmobil. Ein weiterer Pluspunkt: Da ihr den Router mit einer handelsüblichen Sim-Karte im Mobilfunknetz betreibt, surft ihr während eures Campingaufenthaltes innerhalb der EU ohne zusätzliche Roaming-Kosten zu zahlen.

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Das Smartphone als mobilen Internet-Hotspot nutzen

Die Idee ist genau die gleiche wie bei den bereits erwähnten mobilen Sim-Karten Routern für den Camper. Das bedeutet, ihr nutzt die praktische Tethering-Funktion eures Handys, um ein passwortgeschütztes WLAN-Netzwerk herzustellen, in das ihr euch dann mit eurem Laptop, einem Tablet oder anderen Smartphones einwählen könnt. Euer Handy ist dabei die Schnittstelle zwischen eurem gewohnten Mobilfunknetz und euren anderen WLAN-Geräten. Das dadurch empfangene Internet im Wohnmobil ist also immer so gut, wie eure Netzqualität es zulässt.

 

Praktisch ist, dass ihr nichts weiter benötigt außer einem Smartphone und einem für euch günstigen Datentarif. Seit Juni 2017 sind die Gebühren für das Telefonieren und Surfen im EU-Ausland in den jeweiligen Handytarifen inbegriffen. Das gilt auch für bereits bestehende Verträge und Prepaid-Tarife. Ihr könnt also entsprechend euren Vertragskonditionen weiter wie bisher surfen, SMS senden und telefonieren. Falls ihr außerhalb der Europäischen Union verreist, empfiehlt es sich, einfach eine Sim-Karte vor Ort zu kaufen. Oft werden Prepaid-Tarife ohne Vertragsbindung angeboten, die monatlich kündbar sind oder automatisch nach einem Jahr auslaufen, insofern ihr das Guthaben nicht wieder aufladet. Diese unkomplizierte Möglichkeit für Internet im Wohnmobil lohnt sich vor allem, wenn ihr etwas länger in dem jeweiligen Land Urlaub mit eurem Camper macht oder dort arbeitet.

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Internet im Wohnmobil per Satellit

Satelliteninternet ist zwar nicht neu, wird bisher allerdings relativ selten von Camperbesitzern benutzt, um sich Zugang zum World Wide Web zu verschaffen. Der größte Vorteil dieser Variante ist die Stabilität des Sattelitennetzes. Je nach Anbieter erreichen diese mobilen Internetverbindungen eine ähnliche Geschwindigkeit wie die gängigen Mobilfunknetze. Darüber hinaus ist die Funktionsweise von Satelliten nicht national begrenzt, wodurch euch auch außerhalb des EU-Auslandes keine Kosten für Datenroaming entstehen.

 

Damit ihr bequem durch euer Internet im Wohnmobil per Satellitenverbindung surfen könnt, benötigt ihr eine Parabolantenne, besser bekannt als Satellitenschüssel. Diese lässt sich ausschließlich im Stand benutzen, da ihr die Antenne während der Fahrt einklappen müsst. In der Anschaffung ist die SAT-Schüssel die teuerste Option, um unterwegs das Internet zu nutzen. Wenn ihr die Sattelitenverbindung für mehr als ein Gerät braucht, solltet ihr euch außerdem einen extra Router kaufen. Trotz kostenintensiver Technik überzeugt die hohe Reichweite, Stabilität und Internationalität der Satellitennetze gegenüber den limitierten Datentarifen der Mobilfunknetze. Auch hier kommt es wieder ganz darauf an, wofür ihr das Internet benötigt und wohin ihr reist.

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Fazit: Viele Wege führen zum Internet im Wohnmobil

Wie die vorgestellten Möglichkeiten zeigen, bekommt ihr heutzutage überall auf der Welt funktionierenden Internetzugang. Abhängig von euren individuellen Ansprüchen und eurem Nutzungsverhalten findet ihr in jedem Fall die richtige Lösung, um von eurem Camper aus stressfrei in das Internet zu kommen. Wenn ihr jetzt schon wisst, wie ihr online bleibt, aber noch ein gemütliches Wohnmobil braucht, könnt ihr hier von privat ein Wohnmobil mieten.

 

 

Ihr wollt während des Urlaubs nicht nur im Internet surfen?

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