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Mit dem Haustier nach Frankreich – Unterwegs im Camper

Der Jahresurlaub steht vor der Tür, das Reiseziel ist auch schon festgelegt und die Urlaubstage sind genehmigt. „Aber der Hund muss mit! Und, was ist mit der Katze?“ – Fragen, die immer wieder geklärt werden müssen. Verständlicherweise fällt es schwer, die geliebten Haustiere zurück zu lassen. Oft ist es ebenso schwierig einen geeigneten Sitter für das Haustier zu finden. Wir zeigen euch hier ein paar Ideen dazu, wie der Urlaub mit eurem treuen Begleiter zu einem erinnerungswürdigen Erlebnis werden kann.

 

Eine Reise mit dem Wohnmobil oder Campervan als Alternative

Vorausgesetzt eurer Liebling fährt gerne Auto, ist eine gemeinsame Campingreise durch Europa überhaupt kein Problem. Viele Campingplätze bieten mittlerweile entsprechend geeignete Unterkünfte für Mensch und Haustier an. Romantische Cottages in Großbritannien, naturnahe Stellplätze in Frankreich oder weitläufige Hundestrände in Spanien? Ihr habt die Wahl.

 

Damit ihr bei der Vorbereitung an alles denkt und euerm geliebten Vierbeiner auf der Fahrt auch nichts passiert, empfehlen wir euch diese Informationsbroschüre rund um das Thema Urlaub mit dem Haustier.

 

 

Dank ihrer Größe eignen sich Wohnwagen, Bullis und Vans schon einmal besser als kleine Autos für den Tiertransport. Schützende Transportboxen haben hier neben dem restlichem Gepäck genügend Platz. So sind auch längere Fahrten mit eurem Haustier weniger nervenaufreibend. Die Routen sind flexibel planbar und ihr könnt entsprechend nötige Pinkelpausen einlegen. Trotz tierischem Mitfahrer behaltet ihr so ein gewisses Maß an abenteuerlicher Spontanität. Ihr solltet euch nur vorher ein paar Campingplätze raussuchen, auf denen ihr zur Not übernachten könnt, falls ihr nichts passendes findet.

 

Wer jetzt denkt: „Das mag ja mit Hunden noch funktionieren, aber meine Katze kann ich doch nicht in den Urlaub mitnehmen“, der sollte sich unbedingt Camping with Cats ansehen. Dort werden überraschende, wirklich niedliche Bilder von Katzen und ihren Besitzern bei Outdoor-Aktivitäten gezeigt. Zum Kanufahren bekommt der flauschige Vierbeiner beispielsweise einfach eine Schwimmweste um, zum Wandern oder Klettern gibt es stylische Tragerucksäcke oder die passenden Geschirre mit Leine. Sogar ein eigenes kleines Katzenzelt gibt es. Gemütlicher ist es aber sowieso immer, wenn die Katze zum Kuscheln mit im Menschenzelt schläft. Das finden die Vierbeiner auf den Fotos auch voll super. Deshalb ist reisen mit dem Haustier nicht nur möglich, es kann auch sehr viel Spaß machen.

 

Natürlich sind nicht alle Katzen gleich. Einige vertragen die Ortswechsel auch nicht besonders gut. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob in eurer Wohnungs- oder Gartenkatze ein wanderlustiger Abenteurer steckt, dann probiert es vielleicht erst einmal mit einem kurzen Ausflug. Ideen dazu kannst du unter anderem in unserem Beitrag Camping am See bekommen. Mehr zum Thema Camping mit der Katze findet ihr auf der Seite: geliebte-katze.de

 

Reisen mit dem Haustier – Hundeparadies Frankreich

Besonders Hundebesitzer müssen bei der Wahl eines geeigneten Urlaubsziels auf vieles achten: Fahrzeit, Einreisverbote für bestimmte Rassen, Hundeverbote an Stränden oder in Gaststätten und einiges mehr. Unter all diesen Gesichtspunkten ist Frankreich ein ideales Reiseland, wenn ihr mit Hunden unterwegs seid. Abhängig von eurem Ausgangsort ist die Fahrtzeit für euer Haustier auch nicht zu lang. Unterwegs bieten sich immer wieder schöne Aussichtspunkte an, bei denen ihr euch auch alle gleich die Beine vertreten könnt. Mit einem Camper oder einem ähnlich großen Auto mit Schlafmöglichkeiten bleibt ihr dazu unabhängig und könnt auch mit dem Haustier schnell und flexibel den Ort wechseln.

 

Viele der französischen Campingplätze und auch Restaurants gestatten die Mitnahme der Vierbeiner. Um sicher zu gehen, solltet ihr trotzdem vorher nachfragen. Auch in Städten und dem öffentlichen Nahverkehr sind Hunde kein Problem. Mit der Leinenpflicht verhält es sich ähnlich wie in Deutschland. Bei größeren Menschenmengen und in öffentlichen Verkehrsmitteln empfiehlt es sich also, den Hund an die Leine zu nehmen. Für eure Hunde sind die Strände und Wanderwege wahrscheinlich ohnehin viel spannender. Können sie sich hier doch immer noch am besten bis zur Erschöpfung austoben oder sich bis nach Neuseeland durchbuddeln. Wenn Ihr einen Strandurlaub plant oder zumindest auf lange Strandspaziergänge hofft, dann informiert euch vorher, wo ihr Hundestrände findet. An den touristischen Stränden, vor allem in Südfrankreich, sind Hunde jedoch meistens verboten.

 

Bevor wir euch unsere Auswahl vorstellen, kurz das Wichtigste zuerst: Die Einreisebestimmungen. Hier gelten grundlegend dieselben Regeln für die Ein- und Durchreise wie in anderen EU-Ländern. Diese treffen übrigens neben Hunden auch auf Katzen zu. Zwischen der Tollwutimpfung und dem Grenzübergang dürfen beispielsweise nicht weniger als 3 Wochen liegen. Eine genaue Übersicht zu den Bestimmungen findet Ihr hier.

So, nun zu eurem ersehnten Campingurlaub mit eurem Haustier in Frankreich. Die folgende Reiseroute ist eine grobe Zusammenstellung der hundefreundlichsten Gebiete.

Elsass und Vogesen

 

Das Elsass oder die Vogesen sind ein wunderbares erstes Reiseziel. Beide Wandergebiete liegen vergleichsweise nah an der Grenze. Eure Fahrtzeit in Frankreich bleibt also angenehm kurz. Der hundefreundliche, elsässische Campingplatz Camping Municipal im idyllischen Kayersberg, ist ruhig auf einer Wiese unweit des Flusses Weiss gelegen. Hier könnt ihr zum Beispiel durch die gemütliche Altstadt schlendern. Ihr könnt aber auch durch das Tal der Weiss wandern, die historische Elsässer Weinstraße entlang gehen oder euch den Naturpark Ballon des Vosges ansehen. In dem Naturpark findet ihr auch die Gemeinde La Bresse. Dort, inmitten der Vogesen, liegt der Campingplatz Belle Hutte, der euch einen wunderschönen Blick auf die bewaldeten Berghöhen bietet. Aktivurlaub ist hier vorprogrammiert. Das Wintersportgebiet ist im Sommer ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber.

 

Wenn es euch noch weiter weg zieht, empfehlen wir euch zwei Richtungen, in denen zwar recht unterschiedliche, aber dennoch gleichermaßen schöne Urlaubsgebiete auf euch und eure Vierbeiner warten: Nach Süden in die Provence oder nach Westen in die Bretagne.

Südfrankreich und die Provence

Lavender field in Valensole

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Ihr mögt mediterranes Flair, trinkt unheimlich gern Wein und wollt ruhige Naturlandschaften fernab des großstädtischen Troubles? Dann ab mit dem Camper nach Südfrankreich.

Wein, Lavendel und historische Bauernhöfe zeichnen die Alpenregion der Provence aus, wobei die Küste von langen Stränden geprägt ist. Das Gebiet bietet viele hundefreundliche Ausflugsmöglichkeiten, wie leichte und schwierigere Wandertouren über die Weinberge oder entspannte Radtouren entlang der Küste.

 

Der Campingplatz Le Mas eignet sich wunderbar für einen Urlaub mit Hund und Kegel. Er ist weitestgehend naturbelassen. Ihr schlaft gemütlich zwischen Kiefern und habt mit etwas Glück einen Ausblick auf das Meer an der Côte Bleu. Der Strand ist demnach schnell zu Fuß erreicht und nach Marseille sind es ca. 2 km. Obwohl Hunde auf dem Campingplatz erlaubt sind, solltet Ihr vorher noch einmal erfragen, wann und wo die Hunde an den Strand gehen dürfen. Möglicherweise gibt es in der Hochsaison ein Hundeverbot an den großen Stränden.

 

Alternativ fahrt ihr zu dem Campingplatz Belledonne nahe Le Bourg-d’Oisans in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sportbegeisterte kommen hier vollständig auf Ihre Kosten. Kanufahren, Radeln, Bergwandern oder Klettern sind nur einige der bewegungsreichen Freizeitaktivitäten, die das Gebiet für euch bereit hält. Die Stellplatzauswahl auf dem weitläufigen Wiesengelände im Ferienpark RCN Belledonne ist ebenso groß wie das Freizeitangebot.

 

Die französische Küstenregion der Côte d’Azur ist besonders hundefreundlich. Über die Boulevards von Nizza oder Cannes bummeln, in den Straßencafés sitzen und die mediterrane Atmosphäre genießen, ist hier auch mit dem Lieblingshaustier unproblematisch. Wenn euch die Schönen und Reichen irgendwann zu viel werden, fahrt ihr einfach wieder raus in die stille Natur der Provence-Alpes.

Die Bretagne

 

Hier sind die Täler sattgrüner, die Felsen schroffer und die Natur etwas rauer – genau das richtige für einen Abenteuerurlaub mit dem Hund. Eure Vierbeiner freuen sich garantiert über die vielen Auslaufmöglichkeiten und tollen Dinge, die es zu entdecken gibt. Die meisten waren wahrscheinlich noch nie in einer Tropfsteinhöhle, an einem Sandstrand oder gar im Meer.

 

Auf dem Okö-Campingplatz La Fontaine du Hallate warten 94 Stellplätze in umweltfreundlicher Umgebung auf euch. In dem ländlichen Gebiet Morbihans in der südliche Bretagne gelegen, ist der Campingplatz ideal für alle, die ihre Ruhe haben möchten. Für Verpflegung wird auf dem Stellplatz jedoch nicht gesorgt, ihr müsstet also selbst in eurem Camper kochen – hier sind ein Paar leckere Camping-Rezepte. Ebenfalls ruhig und in natürlicher Umgebung liegt der Campingplatz Les Embruns. Ausflugziele gibt es hier reichlich: Die Städte Quimperlé, Pont Aven und Concarneau sind mit dem Camper gut zu erreichen. Am Kap Pointe du Raz könnt ihr die felsige Küste bewundern oder ihr seht euch die Steinreihen in Carnac an.

 

Wie ihr lest, gibt es zahlreiche Möglichkeiten für eine Reise mit dem Hund. In jedem Fall bietet euch ein Wohnmobil oder ein Campervan die besten Voraussetzungen für euren gemeinsamen, erlebnisreichen Urlaub. Euer Hund ist jetzt begeistert und ihr habt noch keinen Camper? Mietet hier einen passenden!

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