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Geirangerfjord: Das Highlight deiner Skandinavien-Rundreise

Eine Skandinavien Rundreise bietet neben dem Geirangerfjord viele Highlights, davon kannst du dich in unserem brandneuen Reiseführer überzeugen. Nicht ohne Grund zieht es jedes Jahr aufs Neue so viele Camper in den Norden, denn dort warten atemberaubende Ausblicke, jede Menge Outdoor-Action auf den Fjorden und malerische Kleinstädte. Wenn du in der kalten Jahreszeitfährst, solltestdu auf jeden Fall auf die Verkehrssicherheit im Winter aufpassen.

 

Um dein Reisefieber zu wecken, haben wir ein Sahnestück dieser Reise herausgepickt: Den Geirangerfjord, der wohl bekannteste und vielleicht schönste Fjord Skandinaviens. Hier erwarten dich nicht nur landschaftliche Reize, sondern in erster Linie jede Menge Spaß, denn der Geirangerfjord hat einiges zu bieten, wenn es um Sport und Spaß rund um den Fluss geht. Wenn du keinen Camper hast, kannst du für die Skandinavien Rundreise hier ein Wohnmobil mieten.

 

Geirangerfjord in Norwegen Schiffe auf dem Fjord steile Berge und Buesche

Foto: Terje Rakke/Nordic life – Visitnorway

Ein Highlight jagt das nächste am Geirangerfjord

Die fünfte Etappe unserer Skandinavien Rundreise führt vom beschaulichen Flåm nach Geiranger, dem Dörfchen am Fjord. Die Strecke ist zwar nur 270 km lang, dennoch solltest du mindestens sechs Stunden für die Fahrt einrechnen oder besser noch einen ganzen Tag, um die landschaftlichen Reize vollständig auskosten zu können. Einfach anhalten, wo es einem gefällt, ein kurzes Picknick, ein paar Fotos – Das ist es doch, was die Freiheit einer Camperreise ausmacht, nicht wahr? Die Strecke hat einfach alles, was man sich von einem Roadtrip wünscht: Aussichtspunkte, abwechslungsreiche Natur, der längste Tunnel der Welt und am Ende ein UNESCO-Weltnaturerbe. Klingt spannend, oder?

 

Das erste Highlight wartet bereits kurz nach Reisebeginn: Die Aussichtsplattform Stegastein, die über eine kurvige Serpentine zu erreichen ist, bietet die erste tolle Aussicht hoch oben über dem Fjord. Weiter geht es entweder über den Aurlandsvegen, einer berühmten Schneestraße durch das Hochgebirge oder aber durch den mit 24,5 km längsten Tunnel der Welt. Egal, für welchen Weg du dich entscheidest, du wirst die Fahrt lieben!

 

 

 

Aussichtsplattform Stegastein in Norwegen am Geirangerfjord Menschen auf einer Plattform Kreuzfahrtschiff auf dem Fjord und Berge im Hintergrund

Foto: C.H. – Visitnorway

 

Zwei Fähren, die letzte über den berühmten Geirangerfjord, bringen dich ans Etappenziel und geben dir einen ersten Einblick in die majestätische Fjordlandschaft. Von Hellesylt nach Geiranger bist du ungefähr eine Stunde auf der Fähre unterwegs. Bereits hier siehst du, warum der Geirangerfjord in aller Munde ist, sobald man auf Norwegen zu sprechen kommt. Massive Felsformationen, Wasser, das mit seinem tiefen Grün fast magisch wirkt und immer wieder Wasserfälle. Und dabei sind wir noch nicht einmal angekommen und das Beste wartet noch!

 

Wo liegt der Geirangerfjord?

Der Geirangerfjord, der nach dem Dörfchen Geiranger benannt wurde, ist der nördlichste Stopp unserer Rundreise und liegt im nordwestlichen Teil Norwegens. In Luftlinie gerechnet befindet sich der Fjord rund 200 km nordöstlich von Bergen und noch einmal 280 km nordwestlich von Oslo. Allein die Fahrt dorthin gehört zu einer der schönsten der ganze Reise, auch wenn es einige nervenaufreibenden Strecken zu passieren gilt. Der Geirangerfjord erstreckt sich ausgehend vom Dorf, übrigens dem einzig bewohnten Ort am Fjord, in westlicher Richtung nach Hellesylt. Die Provinz, in der sich der Geirangerfjord befindet nennt sich Møre og Romsdal.

 

Zwei Männer stehen am Berg des Geirangerfjords Panoramablick auf den Fjord und die Berge, zwei Schiffe auf dem Wasser, digitaler Reiseführer Skandinavien Rundreise PaulCamper

Foto: Terje Rakke/Nordic life – Visitnorway

 

Ganze 100 km ist der Geirangerfjord von der eigentlichen Küste entfernt und liegt tief im Landesinneren. Er ist sogar einer der am weitesten ins Landesinnere führende Fjorde Westnorwegens. Doch trotz der großen Entfernung können Kreuzfahrtschiffe den Fjord befahren und sogar bis kurz vor das Ufer in Geiranger kommen. Dieses Bild ist es, was du vielleicht im Kopf hast, wenn du an den Geirangerfjord denkst: Enge Täler, der Fjord, ein paar kleine Häuschen und mittendrin ein riesiges Kreuzfahrtschiff. Aber man kann die Begeisterung der Touristen auf den Ozeandampfern verstehen, schließlich ist es eine tolle Kulisse vom Schiff aus, die viele Kreuzfahrttouristen im Jahr genießen. Auch wenn der Geirangerfjord der bekanntere ist, ist er nur ein Seitenarm des Sunnylvsfjords, der selbst  ein Seitenarm des Storfjords ist. Am besten ist der Fjord mit dem Auto bzw. mit dem Wohnmobil erreichbar, auch wenn die Wege über steile Serpentinen führen und mit Fähren zu bestreiten sind.

 

Geiranger: Das Tor zum Geirangerfjord

Angekommen im namensgleichen Dörfchen Geiranger wird der Campingplatz bezogen, kurz durchgeschnauft, doch dann geht es direkt weiter im Programm. Entspannung in allen Ehren, aber der Geirangerfjord hat zu viel zu bieten, um hier die Zeit mit Nichtstun zu vertrödeln.

 

Das kleine Dorf Geiranger liegt am Fuße des Geirangerfjords. Man sagt, die Gegend sei die schönste in ganz Norwegen oder gar in ganz Skandinavien. Den Fjord selbst bezeichnen die Norweger als „Perle der norwegischen Fjorde“. Ob das stimmt, davon solltest du dich selbst überzeugen. Doch zuerst ein paar Zahlen: Ganze 15 km lang ist der Fjord, der sich von Hellesylt bis Geiranger erstreckt. An der tiefsten Stelle reicht der Geirangerfjord 260 m in die Tiefe. Die höchsten Berggipfel am Ufer erstrecken sich bis auf 1700 m. Und das ergibt in der Summe folgende Superlative: Der Geirangerfjord ist einer der längsten, schmalsten, tiefsten und schönsten Fjorde weltweit. Und davon solltest du dich wirklich vor Ort überzeugen!

 

 

Sonnenstrahl scheint auf den Fjord, im tal das Dorf Geiranger und Berge im Hintergrund

Foto: Fred Jonny Hammerø / Møre og Romsdal fylke

Die sieben Schwestern

Wer auf dem Geirangerfjord oder in der Umgebung unterwegs ist, der wird schnell den sogenannten „Sieben Schwestern“ begegnen. Sie sind das Highlight des Geirangerfjords schlechthin. Dabei handelt es sich nicht um die Besitzerinnen einer Pension oder des Campingplatzes, sondern es sind sieben Wasserfälle, die sich nebeneinander in den Geirangerfjord stürzen. Ein echtes Spektakel! Die Wasserfälle gehören zu den am meisten fotografierten Motiven in ganz Norwegen und das mit gutem Grund. Rund 250 m fallen sie senkrecht in den Fjord und das gleich in siebenfacher Ausführung, ein atemberaubender Anblick. Je nach Schneeschmelze und Wassermenge sind die Wasserfälle mal ruhiger, mal tosend wild.

 

Doch was hat es mit dem Namen auf sich? Schon seit Jahrhunderten erzählt man sich die Geschichte, dass es sich bei den sieben Schwestern um unverheiratete Schwestern handelte, die von einem Freier umworben wurden. Der gegenüberliegende Wasserfall mit dem unmissverständlichen Namen „Freier“ war es, der die Schwestern, eine nach der anderen, bat, ihn zum Ehemann zu nehmen. Doch jede einzelne der Schwestern lehnte den Antrag ab und schlug das Angebot aus. Ganz zum Leidwesen des Freiers, der leer ausging und vor Kummer zur Flasche griff. Der Wasserfall des Freiers nahm danach die Form einer Flasche an. Noch immer stürzen sich beide Parteien jeden Tag aufs Neue ins Wasser, der zurückgewiesene Freier im Alkoholrausch und die noch immer ledigen Schwestern auf der anderen Seite. Am besten lässt sich das Spektakel natürlich vom Wasser aus beobachten. Also rein in die Badeklamotten oder wer es lieber gemütlich will, rauf auf’s Boot!

 

Zwei Kanus auf dem Geirangerfjord in Norwegen, digitaler Reiseführer von PaulCamper

Foto: Terje Rakke/Nordic life – Visitnorway

Alle Zeichen stehen auf Action: Wasserspaß auf dem Geirangerfjord

Am Geirangerfjord stehen alle Zeichen auf Action. Auf dem Wasser, am Wasser, gemütlich oder rasant? Der Geirangerfjord ist das Eldorado für Sportbegeisterte, das Mekka für Outdoorfans, die Seychellen für Strandliebhaber.

 

Der vielleicht größte Spaß und erste Überblick bietet eine Fjordsafari. Mit einem Ausflugsboot geht es durch die Wasserwelt voller Mythen und Geschichten. An den Berghängen kannst du immer wieder verlassene Höfe erspähen. Von den Steilklippen stürzen Wasserfälle hinab in die Tiefe.

 

Speedboat faehrt auf einem Fjord in Norwegen Fjordsafari in Geiranger

Foto: Sverre Hjørnevik / fjordnorway

 

Wer neben dem Sightseeing etwas mehr Adrenalin ins Spiel bringen will, der kann die Fjordsafari auch auf einem Speedboot erleben. Mit keinem anderen Boot kommst du näher und vor allem schneller an die Wasserfälle. Mit wasserdichten Anzügen ausgestattet, bleibst du bei der rasanten Fahrt trotz Wellengang schön trocken. Die Stopps unterwegs geben dir einen Einblick in das Leben am Fjord und den Alltag der Menschen, die hier seit gefühlten Ewigkeiten unter besonderen Umständen siedeln. Und wer weiß, vielleicht hast du Glück und begegnest einer Gruppe Schweinswale, die ab und an dem Fjord und seinen Gästen einen Besuch abstatten.

 

Du willst nach all dem Sitzen im Bus auch selbst ein wenig sportlich aktiv werden? Dann ist ein Kajak die beste Möglichkeit, um sich auf dem Geirangerfjord fortzubewegen. Die geführten Gruppentouren sind auch für Anfänger geeignet und garantiert ein Spaß, den du so schnell nicht mehr vergisst. Oder zumindest noch ein paar Tage in den Oberarmen spürst. Stell dir vor, du im kleinen Paddelboot, um dich herum nichts als diese überragende Fjordlandschaft. Ohne unnötig kitschig zu werden, aber Gänsehautmomente sind dabei garantiert!

 

Wandern, Kultur und immer wieder diese Aussicht auf den Geirangerfjord

Wer nicht nur auf dem Wasser die Gegend erkunden will, sondern auch auf dem Trocknen einiges entdecken möchte, der hat am Geirangerfjord noch einige andere Möglichkeiten. Wie wäre es mit einer Wanderung in die Berge? Rund um den Fjord gibt es zahlreiche Almhöfe, die nicht nur wunderschöne Panoramablicke bieten, sondern auch kulinarisch begeistern. Hier stehen lokale Spezialitäten auf der Speisekarte. Ziegenkäse, Bier und frisch gebackenes Brot sind die perfekte Stärkung für den Abstieg. Auf dem Weg begegnest du auch immer wieder verlassen Höfen, denn das Leben hier oben ist alles andere als leicht und viele der jüngeren Generationen zieht es in die Städte.

 

Eine kleine Huette auf einer Wiese, im Hintergrund schroffe steile Bergwand

Foto: Yancy Caldwell / Matador Network / fjordnorway

 

In der Umgebung gibt es verschiedene Aussichtspunkte mit einem freien Blick ins Tal und auf den Geirangerfjord. Etwas weiter entfernt, dafür aber einen der schönsten Ausblicke hast du von Dalsnibba. Hier oben befindet sich ein Skywalk auf einem 1400 m hohen Berg. Rund 40 min Fahrt und 20 km kurvige Bergstraße mit Haarnadelkurven und steilen Passagen bringen dich hierher, doch der Ausblick ist es wirklich wert und die Fahrt an sich ein kleines Abenteuer.

 

Bekannt dürfte dir der Ausblick am Flydalsjuvet vorkommen. Das Panorama mit den Kreuzfahrtschiffen auf dem Geirangerfjord und den hübschen Häuschen im Hintergrund ist das Motiv in der Tourismuswerbung für Norwegen schlechthin. Rund 4 km von Geiranger entfernt kannst du den Aussichtspunkt leicht erreichen und den Anblick mit eigenen Augen sehen.

 

Mann steht auf kleiner Aussichtplattform ueber dem Dorf Geiranger und dem Geirangerfjord

Foto: Per Eide/visitnorway

 

Wer nach all dem actionreichen Programm ein wenig Kultur genießen will, der sollte der alten Kirche im Dorf einen Besuch abstatten. Das Besondere ist der oktogonale Aufbau des 1842 erbauten Gotteshauses, aber auch die hübschen Verzierungen und Malereien sind einen Blick wert. Ein gemütlicher Abschied vom Geirangerfjord, bevor die Reise weitergeht.

 

Foto: Samuel Taipale/visitnorway

 

 

Du hast bis hier gelesen und es kribbelt in der Bauchgegend? Na dann ist alles klar: Du musst unbedingt selbst zum Geirangerfjord! Du hast nur keinen passenden Camper für die Reise? Bei PaulCamper kannst du ein Wohnmobil mieten für deine Fahrt zum Geirangerfjord.

 

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